Die Namensaktie

Von der polarisierenden Aktienform zum Erfolgsmodell

  • Viele börsennotierte Gesellschaften sind davon überzeugt: als Namensaktien gewinnen ihre Wertpapiere zusätzlich an Attraktivität.
    Wir empfehlen Aktiengesellschaften die Herausgabe von Namensaktien, denn wir sind von den Vorteilen dieser Wertpapierart ebenfalls uneingeschränkt überzeugt.

  • Namensaktien bieten Handlungsspielraum und Alternativen. Sie zeigen in Kombination mit dem Internet und anderen elektronischen Medien interessante Perspektiven.

  • „Denken nach rückwärts bringt niemanden vorwärts.“

    - Winfried M. Bauer, Management-Autor -

Die Namensaktie auf einen Blick

Zahlen, Daten und Fakten

  • Definition:

    "Im Gegensatz zur Inhaberaktie handelt es sich hier um eine auf den Namen des Aktionärs lautende Aktie, bei der der Eigentümer mit Namen, Geburtsdatum und Adresse im Aktienregister der AG eingetragen ist (§ 67 AktG)."

    Definition nach Gablers Wirtschaftslexikon
    Mehr unter: wirtschaftslexikon.gabler.de

    DAX®-Unternehmen, die Namensaktien herausgeben:

    Adidas, Allianz, BASF, Bayer, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Lufthansa, Deutsche Post, Deutsche Telekom, E.ON, Infineon, K+S, Münchner Rück und Siemens.
    (Stand November 2013)

  • Steckbrief:

    • für die Herausgabe von Namensaktien müssen Gesellschaften ein Aktienregister einrichten und pflegen
    • Name, Geburtsdatum und Adresse des Anlegers sowie die in seinem Eigentum befindlichen Stückzahl Aktien werden im Aktienregister der Gesellschaft geführt
    • weit verbreitet in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
    • ursprünglich gaben meist nur Versicherungen und Familienunternehmen Namensaktien heraus
    • seit 1990 verstärkt wieder im Interesse der Industrieunternehmen und Banken
    • ist international die vorherrschende Aktienart

Wie Namensaktien Prozesse vereinfachen

Die Namensaktie für das Tagesgeschäft

  • Bei den meisten Börseneinführungen stellt sich die Frage nach der Aktienform nicht mehr. Die Namensaktie hat sich durch die veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen, die globalen Märkte und die Forcierung durch den Gesetzgeber in den letzten zehn Jahren etabliert. Sie hat das Image einer "ungewohnten" Aktiengattung abgelegt und sich zu einem Standard für viele Gesellschaften entwickelt. Die mit der Herausgabe von Namensaktien verbundenen Vorteile sind mittlerweile in die Prozesse der Investor Relations Abteilungen integriert und zählen zum Tagesgeschäft.

  • Dazu zählen:

    • effektive Nutzung elektronischer Medien und aktueller Infrastruktur für zeitgemäße Kommunikation mit den Aktionären
    • bessere Möglichkeiten und einfache Umsetzung der Beobachtung der eigenen Aktionärsstruktur
    • aktive Investor-Relations-Arbeit für die Pflege des Aktionärsbestands

Wie Sie mit der Namensaktie sparen

Nutzen Sie Ressourcen und minimieren Sie Produktionskosten

  • Die Namensaktie hat sich als kostengünstige Wertpapiergattung für die Emittenten bewiesen. Die 2003 eingeführte Verordnung über den Ersatz von Aufwendungen der Kreditinstitute und die Möglichkeit des Online-Versands von Aktionärsinformationen trugen zu dieser Entwicklung bei. Die laufenden Kosten für die Herausgabe von Namensaktien sind für die Gesellschaften niedriger als je zuvor. Den Versand von Aktionärsinformationen nehmen für Inhaberaktien-Gesellschaften beispielsweise Depotbanken vor. Die Beträge für den Aufwandsersatz bei papiergebundenen Mitteilungen an die Kreditinstitute sind mit der Verordnung in der Spitze um 30 Prozent erhöht worden. Namensaktien-Emittenten konnten effizienter kalkulieren.

  • Ein weiteres Plus für die Kostenstruktur bei Namensaktien ist die Möglichkeit des Versands von elektronischen Mitteilungen an die Aktionäre. Porto und Produktionskosten reduzieren sich dadurch. Diese zeitgemäße Art der Kommunikation ist allerdings nur mit Aktionären möglich, die in Unternehmen investiert haben, die mit Namensaktien gelistet sind. Denn durch das Aktienregister – Voraussetzung für die Emission von Namensaktien – kennen die Unternehmen ihre Aktionäre. Dies ist eine entscheidende Vorraussetzung für direkte Kommunikation mit Investoren, die bei Gesellschaften mit Namensaktien auch zunehmend online stattfindet.

  • Günstigere und transparentere Kostenstrukturen sowie effizientere Prozesse und Investor Relations sind die Entscheidungsgrundlagen für die Wahl der Aktiengattung. Die Namensaktie entspricht genau diesen Anforderungen und hat sich von dem historisch bedingten "teuren" Image bereits verabschiedet. Sie hat in den vergangenen Jahren bei Emittenten und Aktionären zunehmend an Popularität und Interesse gewonnen. E-Mail-Versand und Internet-Voting, Online-Aktionärsportale und andere Lösungen via Netz sind zurzeit ohne großen Mehr-Aufwand nur für Emittenten von Namensaktien möglich.

Wie Sie mit der Namensaktie Hauptversammlungen gestalten

Kommunizieren Sie ohne Umwege

  • Die Hauptversammlung ist nach wie vor eine Institution im deutschen Aktienrecht. Fast die Hälfte der Befragten des Investor-Relations-Panels des Beratungsunternehmens cometis AG in Wiesbaden vertritt die Ansicht, die HV sei ein wichtiger Grundpfeiler der Aktionärsdemokratie. Im Durchschnitt besuchten etwa 450 Aktionäre die HVs der befragten Unternehmen. Sie wird als wichtige Plattform des Dialogs wahrgenommen. Der Wunsch der Aktiengesellschaften, mit den Anlegern direkt zu kommunizieren, schlägt sich auch im Interesse an Namensaktien nieder. Die Gesellschaften nähern sich, laut aktueller Umfragen, dem Thema der Online-Hauptversammlungen. Neun Prozent der Befragten räumt ihren Aktionären bis in die Hauptversammlung hinein die Möglichkeit ein, Weisungen oder Änderungen der Weisungen vorzunehmen.

    Nur bei der Namensaktie ist Internet Voting oder der E-Mail-Versand von Unterlagen wie beispielsweise Quartalsberichten oder die Einladung zur Hauptversammlung möglich. Ein Online-Aktionärsportal lässt sich mit Nutzen für den Aktionär problemlos einrichten. Gesellschaften können Proxy Solicitation-Kampagnen zur Steuerung der Kapitalpräsenz im Vorfeld einer HV individuell gestalten. Die Ansprache der Investoren wird mit Hilfe des Aktienregisters erleichtert. Die Transparenz der Aktionärsstruktur einer Gesellschaft durch das Aktienregister vereinfacht die Kommunikation mit den Anlegern vor, während und nach der Hauptversammlung.

  • Die Namensaktie ermöglicht ....

    • direkte und digitale Aktionärskommunikation
    • aktionärsfreundliche Erhebung von E-Mail-Adressen
    • Online-Eintrittskartenbestellung für die HV
    • Online-Bevollmächtigung des Stimmrechtsvertreters
    • eine vereinfachte Information und Stimmabgabe von ausländischen Aktionären (Cross Border Voting)

Wie Namensaktien Ihre IR revolutionieren

Lernen Sie Ihre Anleger besser kennen

  • Die Namensaktie ist die Grundlage für effektive Investor Relations und bietet die Möglichkeit Aktionärs- und Produktloyalität zu verknüpfen. Die Aktionärsbindung bei Retail-Investoren wird beispielsweise durch gezielte Weiterleitung von Gesellschaftsinformationen gesteigert. Die Nutzung dieser Synergieeffekte führt zu einer effizienten Investorenwerbung. Mit der Namensaktie sind alle Investor-Relations-Aktivitäten der Aktiengesellschaft kontrollier- und steuerbar.

  • Lesen Sie dazu:

empfiehlt Ihnen folgenden Link https://www.linkmarketservices-ffm.de/de/namensaktie/definition/definition_namensaktie_de.html

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