Namensaktie gewinnt durch Gebührenverordnung an Attraktivität

Für Aktiengesellschaften lohnt es sich neu zu rechnen

  • Frankfurt am Main, 18. August 2003

    Seit dem 26. Juni 2003 lohnt es sich für Aktiengesellschaften neu zu rechnen. Die Verordnung über den Ersatz von Aufwendungen der Kreditinstitute ist in Kraft getreten. Dieser Beschluss hat große Auswirkungen auf die Kosten- strukturen bei Inhaber- beziehungsweise Namensaktien.

    Bei der Inhaberaktie werden die Aktionäre nicht registriert. Alle wichtigen Aufgaben - wie beispielsweise der Versand von Aktionärsinformationen oder die Einladung zur Hauptversammlung - wickeln die  Depotbanken für die Gesellschaften ab. Die Beträge für den Aufwandsersatz bei papiergebundenen Mitteilungen an die Kreditinstitute sind nun mit der neuen Verordnung in der Spitze um 30 Prozent erhöht worden.

    Investor Relations mit weniger finanziellem Aufwand

    Meist trafen Aktiengesellschaften die Entscheidung für die Inhaberaktie, weil keine Kosten für Aktienregisterführung anfielen. Allerdings lagen der Aktiengesellschaft ohne Registrierung ihrer Aktionäre keine verlässlichen Kenntnisse und Daten über die Aktionärsstruktur vor. Zusätzliche Kosten wurden dann durch aufwendige, langwierige Aktionärserhebungen verursacht. Mit der Entscheidung für die Namensaktie sind alle Investor-Relations-Aktivitäten der Aktiengesellschaft  kontrollier- und steuerbar. Des weiteren können Aktionärsloyalität und Produktwerbung miteinander verknüpft werden. Die Aktionärsbindung bei Retail-Investoren wird durch gezielte Weiterleitung von Gesellschaftsinformationen gesteigert  - Voraussetzung für eine effiziente Investorenwerbung.

    Kosteneinsparungen durch neue Verordnung

    Ein starkes Argument für die Namensaktie und die damit verbundenen Kosteneinsparungen für die Gesellschaften liegt in der neuen Verordnung begründet. Mit Erlass des NaStraG, dem Gesetz zur Förderung der Namensaktie und zur Erleichterung der Stimmrechtsausübung am 25. Januar 2001, ergab sich für Kreditinstitute die Verpflichtung, Aktionärsdaten an die jeweiligen Aktienregister weiterzuleiten. Erstmalig sind nun Beträge für den Aufwandersatz von elektronischen Mitteilungen festgelegt worden. Doch der Ersatz der notwendigen Kosten für die Übermittlung werden bis 2005 um 80 Prozent auf 0,10 EUR pro Transaktion sinken.

    Vorteilhaft für die Kostenstruktur der Namensaktien sind auch die 20prozentigen Preisreduzierungen bei Clearstream Banking AG Frankfurt für CASCADE-RS-bezogene Transaktionen seit März 2003.

    Durch die Einführung eines neuen elektronischen Aktienregisters ab Oktober 2003 kann insbesondere Marktführer registrar services GmbH die Namensaktie attraktiver gestalten und Preis-Leistungsverhältnisse für Emittenten optimieren.

    Effizienz überdenken

    Thomas Licharz, Geschäftsführer der registrar services GmbH rät: "Bei Inhaberaktien sind die Preise für die Weiterleitung von Aktionärsmitteilungen gestiegen und bei Namensaktien sinken die Kosten bei elektronischen Mitteilungen - Grund genug die Effizienz der einen oder anderen Aktiengattung für das eigene Unternehmen zu überdenken."

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